35mm

Seit vielen Jahren fotografiere ich hin und wieder „analog“. Angefangen hat alles im Jahr 2012 mit einer „Holga 120“, die ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Ich mochte das 120er Format und fand die besondere Farbgebung der Bilder großartig, die jedes einzelne Foto nach der Entwicklung hatte. Film ist halt direkt anders … und man muss nicht erst Minuten lang in Lightroom oder Photoshop die Farben verdrehen, bis man diesen „Look“ hinbekommen hat. 
Danach habe ich es immer wieder mit Film versucht, allerdings war das größte Handicap die Entwicklung der Filme. Ich könnte ein Buch darüber schreiben, was ich da alles erlebt habe. Selbst im gut bezahlten Profilabor hat man mir die Negative teilweise ruiniert oder falsch geschnitten, bei Rossmann und Co. wartet man meist mehrerer Wochen, bis man den Film zurückbekommt. So war die Freude immer schnell getrübt, und ich habe die Kameras in die Ecke gelegt. 

Diesen Sommer habe ich mich aber an das heikle Thema „Filme selbst entwickeln“ gemacht. Ich habe oft gelesen „Schwarzweiß geht ja noch, aber Farbe … furchtbar kompliziert!“. Letztendlich habe ich mich aber nicht davon abschrecken lassen und dank einiger toller YouTube Videos habe ich den Schritt dann doch gewagt. Und was soll ich sagen? Farbfilme entwickeln ist kein Hexenwerk und macht sogar großen Spaß (es hat sogar was Meditatives, finde ich)! Vielleicht mache ich hier bald mal einen kleinen Blog, der sich mit dem Thema beschäftigt. Bis dahin zeige ich Dir hier an dieser Stelle ein paar meiner ersten selbst entwickelten Fotos, auf die ich ein kleines bisschen stolz bin … ich habe aktuell meinen ersten Urlaub ausschließlich „analog“ fotografiert☺️